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KMA-Print

Der Printjournalismus bietet die Grundlage für alle anderen Formen journalistischer Arbeit. Praxis, Praxis und noch einmal Praxis. Einige Beispiele:

Eintrittskarten für Religionen
Ein großer Kürbis namens Verfassung
Näher am Leben
Tage der Wahrheit

 
     
Wissenschaftsjournalismus:
Dolmetscher zwischen Wissenschaftern und „Otto-Normalverbraucher“

alt„Wissenschaftsjournalisten brauchen vor allem Phantasie“, sagt Gert Baumgart. Seit mehr als dreißig Jahren macht der Journalist komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge für jedermann verständlich. Einige seiner journalistischen Stationen: „Wissen Aktuell“ (ORF), „Die Welt“ , „Deutsche Welle“ oder die „Spectrum-Redaktion“ der Tageszeitung „Die Presse“.
„Die Geschichten liegen auch für die Wissenschafts-redakteure auf der Straße", plaudert Gert Baumgart aus dem Nähkästchen. Einmal brachten ihn vorbei-fahrende Autos auf die Idee zu fragen, ob es in weißen Autos kühler sei als in schwarzen. Die nächsten Schritte waren dann Routine: Recherche, Physiker anrufen, Termine ausmachen... und schrei-ben. „Wenn der Leser oder Hörer ein Aha-Erlebnis hat, dann hat der Wissen-schaftsjournalist sein Ziel erreicht", sagt Baumgart. Das schwierigste sei es, das Fachchinesisch der Wissenschafter zu ent-schlüsseln, so der Staatspreisträger für Wissen-schaftspublizistik. Junge Kollegen bräuchten vor allem eine gehörige Menge Phantasie, denn „nur mit außergewöhnlichen Ge-schichten kann man in den Redaktionen punkten", so der Profi. Ein breites All-gemeininteresse und Neu-gier sind für Baumgart die Voraussetzungen die künftige Wissenschaftsredak-teure mitbringen sollten. Darüber hinaus rät der Profi, sich ein Spezialgebiet zu schaffen, wo man sich auch schon als Junger schnell unabkömmlich mache.
     
 

   
 
 

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