Navigation überspringen
Reigersberger Die gebürtige Wienerin (geboren am 29. Mai 1976) besuchte das Gymnasium für Studierende  der Musik in der Neustiftgasse in Wien, wo sie 1995 auch maturierte. An der Universität Wien studierte sie Musik und darstellende Kunst sowie Germanistik und die Fächerkombination Psychologie-Philosophie-Pädagogik. Ihre journalistische Laufbahn startete Reigersberg als Redakteurin bei der APA. Es folgten knapp eineinhalb Jahre Mitarbeit beim ORF-Hörfunk in der Abteilung Religion. Ab November 1999 war sie als Redakteurin für ATV-Shows tätig und arbeitete auch bei der Produktion von RTL Dokusoaps mit. Seit Februar 2001 gestaltet Reigersberg aktuelle Berichte, Serien und Live-Einstiege für die ORF-Sendung „Wien heute“.

Warum sind Sie Journalistin geworden?
Weil ich unglaublich neugierig bin und es liebe, Dingen auf den Grund zu gehen.

 

Was gehört zu den schönsten Aufgaben im Journalismus?

... dass wir jeden Tag die Möglichkeit haben, in neue Gebiete einzutauchen, neue Menschen, neue Ansichten kennen zu lernen.

 

Welche Fähigkeiten muss man als Journalistin mitbringen?
Neugier, Hartnäckigkeit, eine kritische Haltung, Spaß an der Arbeit

 

Wie kamen Sie zu Ihrem ersten Beitrag und was war das Thema?
Mein erster Bericht war eine Radioreportage über einen Tierfriedhof. Gestaltet habe ich ihn im Rahmen meiner Ausbildung bei der KMA.

 

Wie lernt man Journalismus am besten?
... durch eine fundierte Ausbildung, hauptsächlich aber in der Praxis.

 

 Was hat Ihnen die KMA für Ihren journalistischen Weg gebracht?
... sehr wertvolle theoretische und praktische Kenntnisse sowie die Möglichkeit, in viele Redaktionen „hinein zu schnuppern“

 

Was macht eine gute Journalistin  aus?
... die Fähigkeit, nicht locker zu lassen, Dingen auf den Grund zu gehen, sich nicht blenden zu lassen. Ebenso ist es wichtig, auf Fragen und Themen einzugehen, die den Zuschauer/Leser interessieren, nicht aber dazu dienen, sich selbst in den Vordergrund zu spielen.

 

Welche Tipps können Sie Nachwuchsjournalisten geben?
Ich habe immer gewusst, dass ich zum Fernsehen will und mich immer bemüht, nicht nur 100, sondern 200 Prozent zu geben.  Besonders in den ersten Jahren kann nicht genug Praxis gesammelt werden. Wichtig ist, sich auf alle Herausforderungen zu „stürzen“, die sich bieten.

 

nach oben


Mag. Johannes Kaup, Redakteur Wissenschaft & Bildung sowie Religion ORF Hörfunk
Kaup Geboren am 11.12.1965 in Magdeburg, lebt Johannes Kaup seit 1969 in Wien. Nach dem Studium der Philosophie und Katholischen Theologie an der Uni Wien unterrichtete er in einem Wiener Gymnasium Religion. Seit 1990 arbeitet Kaup als Sendungsgestalter im ORF-Hörfunk in den Abteilungen Religion (Producer der Sendung „Logos“) sowie Wissenschaft und Bildung (Sendungsgestalter „Radiokolleg“ und „Salzburger Nachtstudio“). Seit 1998 ist er Producer und Gesprächsleiter der monatlichen Ö1-Gesprächsreihe „Was glauben Sie?“ Neben seiner journalistischen Tätigkeit absolvierte Kaup eine Ausbildung zum Daseinsanalytiker in Zürich und Wien.

Warum sind Sie Journalist geworden?
Ich möchte aufklären, Orientierung anbieten, visionäre Persönlichkeiten und Bewegungen portraitieren und für die Entwicklung der Gesellschaft und Welt dringend nötige zukunftsfähige Ideen und Initiativen durch Information miteinander vernetzen. 

 

Was gehört zu den schönsten Aufgaben im Journalismus?
Für mich sind es Gespräche mit spannenden Persönlichkeiten, die mit überraschenden neuen Einsichten auch das eigene  Leben bereichern. Weiters ist das Reisen horizonterweiternd, was aber aus Kostengründen schon selten geworden ist.      

 

Welche Fähigkeiten und Qualitäten muss man als Journalist mitbringen?

Gute Allgemeinbildung, sprachliche und kommunikative Fähigkeiten, gleichermaßen Neugier wie Kritikfähigkeit, Zivilcourage, Schnelle Auffassungsgabe, nüchterne Analyse, Phantasie, dramaturgisches Gespür,  Bereitschaft zu kontinuierlicher Weiterbildung, Spezialkenntnisse in dem Bereich, in dem er/sie vorzugsweise eingesetzt wird, Stresstoleranz. 

 

Wie kamen Sie zu Ihrem ersten Beitrag und was war das Thema?
Mein erster Beitrag war eine sehr persönliche Reportage über den Nordirland-Konflikt, nachdem ich mich bei einer Irlandreise mit einem hochrangigen ehemaligen IRA-Kämpfer angefreundet hatte, der auf der Flucht vor der Polizei und den eigenen Leuten untertauchen musste.

 

Was hat Ihnen die KMA für Ihren journalistischen Weg gebracht?
Professionelle Einführung in die Grundlagen der journalistischen Arbeit, Kontakte.

 

Was macht einen guten Journalisten aus?
Neugier, klare analytische Auffassungsgabe, Sachkenntnis, kommunikative Fähigkeiten, Vielseitigkeit, Fairness, Mut, Unbestechlichkeit, Beharrlichkeit, Kreativität.  

 

Welche Tipps können Sie Nachwuchsjournalisten geben?
Nicht von einem geschlossenen enger werdenden Medienmarkt entmutigen lassen
Suche dir nach Möglichkeit die Medien und die Themen aus, die dich wirklich interessieren und wo du deine spezifischen Begabungen gut entwickeln kannst
Werde journal. Spezialist/in auf mindestens einem Gebiet. Entwickle - wo möglich - einen eigenen unverwechselbaren Stil. Misstraue propagandistischen PR-Kampagnen und traue Dich falsche Machtansprüche in Frage zu stellen. Nicht resignieren oder zynisch werden - die medial darstellbare Wirklichkeit ist nicht ident mit der Realität der Welt.

 

nach oben


Mag. Veronika Slupetzky, Redakteurin beim ORF Sport (Fernsehen)
Mag. Veronika Slupetzky wurde am 10. Mai 1979 in Wien geboren. Derzeit in Karenz. Sie studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaften sowie eine Fächerkombination aus Theaterwissenschaften und Psychologie an der Universität Wien. Während ihrer Studienzeit sammelte sie erste Radio-Erfahrungen in der ORF Religionsabteilung und absolvierte Praktika bei diversen Medien. Seit 2000 arbeitet Veronika Slupetzky in der ORF TV-Sportredaktion als Reporterin, Gestalterin und Redakteurin für fast alle Sendungen des ORF Sport. Zur Zeit ist sie aber hauptsächlich auf dem Bildschirm zu sehen: Aus ihrem erstmaligen Einsatz als Moderatorin bei den Olympischen Winterspielen von Salt Lake City 2002 wurde schnell mehr. So präsentiert sie jetzt Live-Sendungen aller (Sport-)Art(en) und seit November 2003 auch den aktuellen Sport um 20 Uhr, womit ihr Jugendtraum in Erfüllung ging.

Warum sind sie Journalistin geworden?
Ich wollte schon immer Journalistin werden - das steht sogar schon in einem Volksschulaufsatz, in dem wir beschreiben mussten, "was wir einmal werden wollen..."! Ausschlaggebend war da wohl meine Neugier, mein Interesse an "Gott und der Welt" und auch mein sprachliches Talent.



Was gehört zu den schönsten Aufgaben im Journalismus?

Mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen, Menschen zu informieren, im Sport auch sie zu unterhalten. Im Sportjournalimus ist es auch so, dass es mich fasziniert, dass Sport fast niemanden kalt lässt. Sport interessiert Menschen jeden Alters, jeder Schicht, jeder Herkunft - so kann ich mit meiner Arbeit viele Menschen erreichen. Ich berichte über aktuelle Themen, kann Hintergrundinfos liefern, arbeite mit dem Medium Fernsehen und kann da mit Bildern viel machen und auch bewirken!



Welche Fähigkeiten muss man als Journalistin mitbringen?
Natürlich sprachliches Talent, vor allen Dingen muss man als Journalist aber flexibel und belastbar sein - es kommt fast immer alles anders, als man denkt und plant und so muss man auch unter Druck immer gute Arbeit abliefern können.



Wie kamen Sie zu Ihrem ersten Beitrag und was war das Thema?
Lange her... Im Printbereich kann ich mich zumindest gut an meine 1.veröffentlichte Glosse zu den "führerscheinfreien Mini-Autos" gleich am Beginn meiner KMA-Ausbildung in der "Kleinen Zeitung" erinnern - da war ich schon recht stolz. In meiner 1. Geschichte im Fernsehen ging´s, glaube ich, um den recht komplizierten "UEFA-Koeffizienten" im Fußball - das war wahrscheinlich gleich ein erster "Test"...

 

Wie lernt man Journalismus am besten?
Journalismus ist auf jeden Fall ein "learning by doing"-Job, trotzdem bin ich absolut für eine theoretische Grundausbildung. Publizistik zu studieren ist aber, entgegen der gängigen Meinung, nicht zu empfehlen - viel besser ist da eine praxisorientierte Journalismusausbildung, wie zum Beispiel die an der KMA. Da wird die Theorie gelehrt und diskutiert, dann aber sofort in die Praxis umgesetzt - Artikel werden geschrieben, bis Köpfe und Finger rauchen, und das ist gut so!

 

Was hat Ihnen die KMA für Ihren journalistischen Weg gebracht?
Die Ausbildung an der KMA war eine einfach sehr gute Basis für mein weiteres journalistisches Leben!

Was macht eine gute Journalistin aus?

Objektivität, Fach- und Allgemeinwissen, Charakter und einfach das gewisse "Gespür".

Welche Tipps können Sie Nachwuchsjournalisten geben?
Wenn ich danach gefragt werde, sag ich immer: Auch wenn noch so viele Menschen versuchen, dir den Beruf des/der Journalistin/en auszureden - DRANBLEIBEN! Es ist ein toller Beruf und wenn man sich sicher ist, dafür wie geschaffen zu sein, dann wird man auch seinen Weg machen! Die guten Leute schaffen es immer - zielstrebig sein, sich überall bewerben, Proben abliefern - das funktioniert.

 

nach oben


Mag. Paul Hefelle, Pressesprecher der Justizministerin
Paul Hefelle

Paul Hefelle wurde 1970 in Wien geboren, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach der Matura studierte er Politik und Publizistik an der Uni Wien. Neben verschiedenen Volontariaten, u.a. bei APA und der „Kleine Zeitung“, war Hefelle bereits während des Studiums unter anderem für die Zeitschrift  „ACADEMIA“ tätig (Chefredakteur 1999 bis 2005). Nach dem Studium Pressereferent bei "Aktion Leben Österreich",  danach Organisationsreferent bei der KMA und in der Pressestelle der ÖVP-Bundespartei. 2005 bis 2008 Pressesprecher bei den Nationalratspräsidenten Dr. Andreas Khol bzw. Dr. Michael Spindelegger. Seit Jänner 2009 Pressesprecher im Justizministerium.

Warum sind Sie Journalist geworden?
Ich habe immer gerne geschrieben. Dass daraus mein Beruf geworden ist, hat sich halt so ergeben.

 

Warum sind Sie in den PR-Bereich gewechselt?
Das war nicht bewusst geplant. Ich war zwar freiberuflich für Verbandszeitschriften tätig und habe Zeitungsvolontariate absolviert, aber mein Einstieg in den „Journalismus als Brotberuf“ war gleichzeitig der in eine Pressesprecher-Funktion.

 

Was gehört zu Ihren schönsten Aufgaben?
Interviews machen und Presseaussendungen schreiben. (Wobei ich Interviews von beiden Seiten kenne: Auf der einen Seite als Interviewer, andererseits als Pressesprecher, wo ich Interviews in die Wege leite).

 

Welche Fähigkeiten  muss man als Journalist  oder in der PR-Branche mitbringen?
Schnelles Auffassungsvermögen, Einsatzbereitschaft, Interesse.

 

Was war Ihre erste Geschichte, Projekt, Thema an das Sie sich gerne erinnern?
Die erste Geschichte, weiß ich nicht mehr. Aber gerne erinnere ich mich an verschieden Interviews mit prominenten Gesprächspartnern.

 

Wie lernt man Journalismus / PR  am besten?
Praxis, Praxis, Praxis!

Was hat Ihnen die KMA für Ihren journalistischen Weg gebracht?
Sehr viel. Ich habe während der Ausbildung festgestellt, dass ich es wirklich machen will und ich habe vom Zertifikat profitiert.

 

Was macht einen guten Journalisten aus?
Da gibt es viele Antworten. Am ehesten würde ich Seriosität nennen.

 

Welche Tipps können Sie Nachwuchsjournalisten geben?
Sich recht bald klar werden, in welche Richtung man sich wirklich entwickeln will – denn der Journalismus in all seinen Spielarten ist ein weites Land.

 

nach oben


Mag. Rudolf Mitlöhner, Stv. Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche"
Geboren wurde Rudolf Mitlöhner am 19. Juni 1965 in Wien. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Nach der Matura im Schottengymnasium studierte Mitlöhner Katholische Fachtheologie in Wien und in Graz. Von 1990 bis 1994 war er als Assistent der Katholischen Hochschulgemeinde Graz für die KHG-Zeitschrift „Denken und Glauben“ sowie für die Planung der Semesterprogrammhefte verantwortlich. Es folgten zwei Jahre als Redakteur bei der „Kleinen Zeitung“ in Graz, drei Jahre bei der  Wochenzeitung „Die Furche“ und zwei Jahre bei der Tageszeitung „Die Presse“. Seit 2001 ist Mitlöhner Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Furche“.

Warum sind Sie Journalist geworden?
Ähnlich wie bei vielen, letztlich war es wahrscheinlich Zufall. Ich habe während des Studiums schon daran gedacht. Durch meine kirchliche Mitarbeit in Graz bin ich zur „Kleinen Zeitung“ gekommen, dann hat sich eins nach dem anderen ergeben. 

 

Was gehört zu den schönsten Aufgaben im Journalismus?
Man kann über seine Zeit frei verfügen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit und man kommt dadurch zu Veranstaltungen, wo man normalerweise nichts zu suchen hat. 

 

Welche Fähigkeiten sollte man als angehender Journalist mitbringen?
Allgemeinwissen, Flexibilität, die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen und natürlich ein Gefühl für Sprache und Stil.

 

Wie kamen Sie zu Ihrer ersten Geschichte und was war das Thema?
Die erste größere Geschichte war bei der „Kleinen Zeitung“ über eine brasilianische Befreiungstheologin die damals in Graz zu Gast war. Es war schon ein erhebendes Gefühl, als ich das Ergebnis am Abend druckfrisch in den Händen hielt.

 

Wie lernt man Ihres Erachtens Journalismus am Besten?
An der Basis, im Lokaljournalismus. 

 

Was hat Ihnen die KMA für Ihren journalistischen Weg gebracht?
Ich habe es damals vor allem interessant gefunden von Journalisten zu erfahren, wie es in der Praxis läuft.

 

Was macht einen guten Journalisten aus?
Das kann man so allgemein nicht sagen. Es gibt hervorragende Schreiber, penible Recherchierer und perfekte Redaktionsmanager. Wenn man es schafft sich selber eine Marke aufzubauen, ist man sehr gut.

 

Welche Tipps können Sie Nachwuchsjournalisten geben?
Augen und Ohren offen halten und nicht zu schnell abspeisen lassen. Sich auf die eigenen Füße stellen und versuchen sich relativ schnell eine Nische zu schaffen.

 

nach oben


Mag. Markus Veinfurter, Redakteur aktueller Dienst ORF Hörfunk / Religion
Veinfurter Markus Veinfurter wurde am 18. September 1971 in Wien geboren. Nach der AHS-Matura (mit ausgezeichnetem Erfolg) absolvierte er den Zivildienst in einem  Obdachlosenheim der Caritas. Danach studierte er an der Universität Wien Skandinavistik und Anglistik. Erste Volontariate bei der Kathpress und APA. Von 1992 bis 1999 war er als Freier Mitarbeiter bei der Austria Presse Agentur im Ressort Innenpolitik tätig. Anschließend arbeitete er als Pressesprecher beim Hilfswerk „Christoffel – Blindenmission“ und seit 2000 ist Veinfurter beim ORF Hörfunk Religion. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Aktuelle Berichterstattung für ORF-Nachrichten-Journale sowie im Internet.

Warum sind Sie Journalist geworden?
Es war keine wirklich wohl überlegte Entscheidung: Ich war 19!

 

Was gehört zu den schönsten Aufgaben im Journalismus?
Man lernt interessante Menschen kennen. Und die unregelmäßigen Arbeitszeiten.

 

Welche Fähigkeiten und Qualitäten muss man als Journalist mitbringen?
Ein gutes Gedächtnis. Allgemeinwissen. Intellektuelle Bescheidenheit.

 

Wie lernt man Journalismus am besten?
„Learning by doing“ – anders geht’s nicht!

 

Was hat Ihnen die KMA für Ihren journalistischen Weg gebracht?
Ungeheuer viel. Dort habe ich das grundlegende Rüstzeug erhalten.

 

Was macht einen  guten Journalisten aus?
Redlichkeit und Anstand.

 

Was war bis jetzt Ihr größter Erfolg, Ihr größter Flop?
Mit einer APA-Geschichte (ich glaube 1996) über den Mitgliederschwund der katholischen Kirche habe ich einmal einen Kurier-Aufmacher geliefert. Die Sache war auch den halben Tag Spitzenmeldung der Ö3-Nachrichten.
Der größte Flop? Habe ich verdrängt ...

 

Welche Tipps können Sie Nachwuchsjournalisten geben?
Die KMA natürlich!

nach oben

 © 2008 Katholische Medien Akademie